Ernährungstipps für den unschlagbaren Waschbrettbauch

04. Mai 2018|

Für viele Frauen und Männer gilt ein durchtrainierter Waschbrettbauch als Sinnbild eines sportbetonten, attraktiven Menschen. Einen entscheidenden Anteil an der Entwicklung des Sixpack hat neben dem Training eine optimale Ernährung. Worauf Sie dabei achten sollten, haben wir für Sie kurz zusammengestellt.

Lassen Sie sich zu Beginn von einem Profi beraten

Als Grundlage für alle Bereiche des Fitnesstrainings gilt: Die richtige Ernährung und das passende Training sind die Basis für einen athletischen Körper.
Jeder Mensch hat eine individuelle Konstitution. Deshalb können allgemein gehaltene, pauschale Hinweise mitunter das Gegenteil von dem bewirken, was eigentlich angestrebt wird. Wichtig ist auch, welche Ziele verfolgt werden. Lassen Sie sich daher zu Beginn ihres Trainings von einem Ernährungsberater zu ihrem persönlichen Ernährungsplan unterstützen.

Die persönliche Konstitution muss berücksichtigt werden

Ernährung ist ein Schlüsselthema, denn ohne eine optimal abgestimmte Ernährung nutzt auch das anstrengendste Training nichts. Wer zu wenig, zu viel, oder gar das Falsche isst, läuft Gefahr, alle Trainingserfolge zunichte zu machen.

Menschen, die tendenziell zu Übergewicht neigen, müssen vor allem daran arbeiten, Körperfett zu reduzieren, während Menschen, die von Natur aus sehr dünn sind, darauf hinarbeiten sollten, Körper- und Muskelmasse aufzubauen. Dementsprechend muss auch der jeweilige Ernährungsplan unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Der Ernährung und Sport

Wer möchte, dass seine Bauchmuskeln gut sichtbar in Erscheinung treten, sollte zunächst verstehen, dass alle Menschen unter einer Schicht von Haut und Bauchfett genau die Bauchmuskeln haben, von denen viele träumen. Damit diese aber als Sixpack wahrgenommen werden, müssen die Muskeln trainiert und das überschüssige Bauchfett abgebaut werden.

Zum Frühstück wie ein König

Dazu ist es sinnvoll, besonders das Frühstück zu betonen. Dass morgens das gehaltvollste Mahl eingenommen werden soll, stimmt nicht nur in der goldenen Regel aus dem Mittelalter, sondern auch in der Fitnesswelt. Denn so kann die aufgenommene Energie über den Tag verteilt und voll in Muskelmasse umgesetzt werden.
Da der Körper abends weniger Energie braucht, macht es keinen Sinn, dann viel zu essen. Wer es doch tut, akkumuliert Körperfett und kann von einem stahlharten Sixpack nur noch träumen.
Favorisieren Sie frisch zubereitete Mahlzeiten, denn diese enthalten wertvolle Nährstoffe. Und trinken Sie viel Wasser, denn es transportiert diese Nährstoffe im Körper genau dahin, wo sie gebraucht werden. Damit unterstützt es auch den Aufbau ihrer Bauchmuskeln.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate werden vom Körper in Fett umgewandelt. Die meisten Menschen essen zu viel davon. Machen Sie diesen Fehler nicht. Je nach Körpertyp sollten Kohlenhydrate einen Anteil von 40 – 50 % ihrer Ernährung ausmachen. Kartoffeln, Getreide und Reis sind besonders kohlenhydrathaltig. Gemüse und Hafer stellen für Sportler die besten Bezugsquellen dar.

Eiweiß

Wer Muskeln aufbauen will, sollte wissen, dass diese zu 20 % aus Eiweißen bestehen und von ihnen aufgebaut werden. Der Anteil von Eiweißen in der Nahrung sollte bei 25 bis 30 % liegen und mit den drei Hauptmahlzeiten eingenommen werden. Der umstrittene Mythos, dass viele kleinere Mahlzeiten im Laufe des Tages einen besseren Effekt hätten als die Zunahme einer grossen Mahlzeit, offenbart sich durch neuste wissenschaftliche Studien als Trugschluss. Denn eine ständige Nahrungsaufnahme hält den Verdauungstrakt permanent in Betrieb, sodass hierfür größere Mengen Energie nötig wären, die sich letztlich negativ auf die Leistung der Muskulatur auswirken. Eier, Hühnerfleisch, Erbsen und Milchprodukte wie Quark, Käse und Skyr sind wertvolle Eiweißquellen.

Öle und Fette

Öle und Fette sind wichtig, weil sie viel Energie enthalten und den verringerten Anteil an Kohlenhydraten ausgleichen. Sie sollten zu etwa 25 % in der täglichen Ernährung enthalten sein. Am besten sind Olivenöle, Avocados oder Fettfische, aber auch Eier und Rindfleisch stellen gute Alternativen dar.
Weiterführende Informationen erhalten Sie von Ihrem Personal Trainer.

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